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Fachbegriffe Malern, lackieren, tapezieren

im Glossar "Renovieren und Dekorieren" bei do-it-yourself.de


Fachbegriff: Gipskartonplatte



Gipskartonplatte


Raumteiler, auch in geschwungenen Formen, lassen sich einfach mit Gipskartonplatten herstellen. Diese Platten mit Deckschichten aus Pappe und einem Gipskern werden einfach auf eine Holz- oder Metallkonstruktion (als Ständerwerkschienen im Baufachmarkt erhältlich) aufgeschraubt. Die Stöße werden mit einem durch Glasfaser verstärkten Gips verspachtelt und verschliffen, wodurch man Rißbildungen verhindern kann.


Gipskartonplatte


Der Klassiker unter den Ausbauplatten ist die Gipskartonplatte. Sie besteht aus einem Gipskern, der mit Karton ummantelt ist. Die meisten Platten haben auf der Sichtseite eine abgerundete Längskante, die das Verspachteln der Fugen erleichtert.

Fliesen auf Gipskarton

Gipskartonplatte


Gipskartonplatten bilden bei entsprechend sorgfältiger Verlegung einen idealen Untergrund für Fliesen. Wichtig ist, daß die Montageschrauben gut versenkt sind. Bei neu errichteten Wänden aus Gipskarton und Wandbekleidungen kann man sich das Beispachteln der Stoßfugen zwischen den einzelnen Gipskarton-platten sparen. In der Regel sollte man Standard-Gipskartonplatten vor dem Verfliesen tiefgrundieren – in Feuchträumen lösungsmittelhaltig, ansonsten lösungsmittelfrei. Bei werkseitig imprägnierten Feuchtraumplatten kann die Grundierung entfallen.

Verkleiden mit Gipskartonplatten

Gipskartonplatte


Bucklige und rissige Wände wie auch Decken sind ein häufiges Ärgernis bei alten Häusern. Hier können moderne Werkstoffe zuverlässige Abhilfe schaffen. So können Sie den schadhaften Wandputz leicht hinter einer Verkleidung aus Gipskartonplatten verschwinden lassen, wobei Sie die Platten entweder auf einer gegen die Wand gedübelten Unterlattung verschrauben, die zugleich auch ein Versteck für auf Putz liegende Rohrleitungen bietet, oder sie mit [Ansetzbinder] auf den Altputz kleben. Bei völlig ebenem Untergrund, wie man ihn beispielsweise bei Plattenbauten antrifft, können die Platten auch direkt vollflächig mit Fugenspachtel auf die Wand geklebt werden.

Eine Trennwand aus Gipskarton

Gipskartonplatte


Besonders heimwerkerfreundlich sind Gipskartonplatten, deren trockene Montage keinerlei Feuchtigkeit in den Baukörper einbringt und nach Fertigstellung der Wand sofort tapezierfähige Flächen liefert. Sie stellen dank ihres geringen Gewichtes keine kritische Deckenlast dar und beanspruchen nur sehr wenig Raum. Eine einfache Trennwand aus einer 6 cm dicken Rahmenkonstruktion mit einer beidseitigen Beplankung aus 9,5 mm Rigipsplatten ist nur knapp 8 cm dick.










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