Fachbegriffe Themengruppe: [Wandgestaltung] - (Bindemittel)
im Glossar "Renovieren und Dekorieren" bei do-it-yourself.de
Fachbegriff: Kalk
Kalk
Kalke entstehen beim Brennen von Kalkstein. Sie werden vorwiegend als [Bindemittel] für Mörtel verwendet. Hohe Temperaturen entziehen dem Rohmaterial Wasser. Beim anschließenden Löschen mit Wasser zerfällt der Kalkstein zu feinen Kalkteilchen. Kalkteig (Sumpfkalk) ist pastenförmig und kann auch für Kalkanstriche verwendet werden. Kalkhydrat dagegen ist pulverförmig. Diese Kalke nennt man Luftkalke, weil sie nur mit dem Kohlendioxid aus der Luft erhärten, wozu sie einige Wochen brauchen. Mörtel aus Luftkalken sind aus diesem Grund für Reparaturarbeiten meist nicht geeignet. Um druckfestere und schneller erhärtende Mörtel herstellen zu können, verarbeitet man Kalke zu hydraulischen und hochhydraulischen Kalken. Hydraulische Kalke erhärten auch ohne Luftzufuhr und sogar unter Wasser. Hochhydraulische Kalke ergeben einen noch belastbareren Mörtel. Putz- und Mauerbinder (PM-Binder) sind den hochhydraulischen Kalken in ihren Eigenschaften vergleichbar. Aufgrund ihres breiten Einsatzbereichs sind für den Heimwerker insbesondere hochhydraulische Kalke oder Putz- und Mauerbinder zu empfehlen.
Kalk
Kalk gehört wie [Leimfarbe] zu den herkömmlichen, gesundheitlich unbedenklichen Anstrichen. Als Untergrund eignen sich Kalkputz und alte Kalkanstriche. Kalk kann Schadstoffe aus der Luft sehr gut binden, hat desinfizierende Eigenschaften und ist stark diffusionsfähig (die Verarbeitung erfordert etwas handwerkliches Geschick). In unseren Industriegebieten kann Kalk allerdings kaum mehr verwendet werden, da der Schwefel aus der Luft sich mit ihm zu Gips verbindet und dieser abplatzt. Deshalb wird Kalk hauptsächlich in Kellerräumen, Garagen, historischen Bauten und in Ställen verwendet.
Kalk
Kalke werden durch Brennen von Kalkstein bei hohen Temperaturen gewonnen und vorwiegend zur Herstellung von Mörtel verwendet. Das Brennen entzieht dem Kalkstein Wasser. Beim anschließenden Löschen mit Wasser zerfällt der Kalkstein zu feinen Kalkteilchen. Kalkteig (Sumpfkalk) ist pastenförmig und auch für Kalkanstriche verwendbar, Kalkhydrat ist pulverförmig. Diese Kalke sind Luftkalke, d. h. Mörtel aus diesen Kalken erhärten nur mit dem Kohlendioxid aus der Luft, benötigen dazu einige Wochen und dürfen während dieser Zeit nicht luftdicht abgeschlossen werden. Zur besseren Verarbeitbarkeit werden hydraulische Kalke hergestellt, die auch ohne Luftzufuhr erhärten. Hochhydraulische Kalke ergeben dabei einen noch belastbareren Mörtel, die Putz- und Mauerbinder (PM-Binder) sind in ihren Eigenschaften diesen Kalken vergleichbar.