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Fachbegriffe Themengruppe: [Wandgestaltung] - (Trennwände aus Porenbeton)

im Glossar "Renovieren und Dekorieren" bei do-it-yourself.de


Fachbegriff: Porenbeton


Raumteiler aus Porenbeton

Porenbeton


Porenbeton besticht durch sein geringes Gewicht und die einfache Bearbeitung. Bei der Herstellung von Porenbeton werden Sand, Zement, [Kalk] und Wasser unter Zusatz eines Treibgases vermischt und in Formen gegossen. Durch das Treibgas entsteht eine Vielzahl von kleinen Luftporen, wodurch der Stein seine Leichtigkeit erhält. Zuletzt wird der Stein noch mit Dampf gehärtet. Porenbeton hat den Vorteil, daß er sich mit Raspeln, Sägen, Feilen bearbeiten läßt. Trotzdem ist er sehr druckfest und für tragende und nichttragende Teile geeignet. Porenbeton wird in einer breiten Palette von Formaten und Druckfestigkeitsklassen angeboten. Standardformate, auf die Sie Ihre Planung aufbauen sollten, um viele Sägeschnitte zu vermeiden, sind Platten mit einer Länge von 50 cm, einer Höhe von 25 cm und Dicken von 7,5/10/12,5/15/ 17,5/20/25/30/37,5 cm. Daneben gibt es noch Spezialformate, wie sie für den Bau von Ablagen oder Regalwänden verwendet werden können: Sie haben eine Länge von 62,5 cm, eine Höhe von 25 cm und Dicken von 5/7,5/10/12,5/ 15/17,5/20 cm. In 75 cm Länge bei einer Höhe von 50 cm sind Porenbetonsteine noch in den Dicken 7,5/10/12,5 erhältlich, die sich besonders gut für Arbeitsplatten oder Regalböden eignen.

Porenbeton

Porenbeton


Mauersteine aus Porenbeton benötigen immer eine schützende Putzschicht. Porenbeton wird aus feinkörnigem Quarzsand, [Kalk] und Zement hergestellt. Ein Triebmittel erzeugt gleichmäßig verteilte, feine Luftporen, die dem Stein nach dem Härten unter Dampf sein vergleichsweise geringes Gewicht und seine gute Wärmedämmung verleihen. Neben den herkömmlichen Mauersteinen gibt es die maßgenau hergestellten Plansteine, die mit Dünnbettmörtel vermauert werden. Da man Porenbeton außerdem sehr einfach bearbeiten kann, ist er ein idealer Baustoff für Heimwerker. Steine aus Porenbeton sind auch in ungewöhnlichen Formaten erhältlich, z. B. in Breiten von 10,0 oder 20,0 cm. Die Abbildung zeigt großformatige Plansteine mit Nut und Feder für mörtelfreie Stoßfugenausbildung (links und rechts), Plansteine für leichte Trennwände (Mitte).

Mauern mit Porenbeton-Plansteinen

Porenbeton


Eine für Selbermacher attraktive Alternative zum konventionellen Mauerwerk bieten Porenbeton-Plansteine. Sie bieten dank ihres geringen Raumgewichts keine Probleme hinsichtlich der zulässigen Deckenlast und lassen sich dank ihrer planebenen Flächen und ihrer rechtwinkligen Ausführung leicht aufmauern. Mit einem speziellen Klebemörtel verbinden Sie die Steine. Er wird dünn aufgezogen und bringt so nur wenig Feuchtigkeit in den Bau ein. Bei sorgfältiger Arbeit läßt sich mit diesem Material eine absolut glatte Wand errichten, die nachträglich nicht einmal verputzt werden muß. Die Fläche wird lediglich glattgespachtelt, worauf eine Tiefgrundierung aufgetragen wird. Dann kann bereits tapeziert oder gefliest werden. Auch dünnschichtige Struktur- und Leichtputze bieten interessante Gestaltungsmöglichkeiten. Besonders vorteilhaft erweist sich die leichte Bearbeitbarkeit von Porenbeton mittels Handsäge oder elektrischem Fuchsschwanz. Bei umfangreichen Arbeiten mit Porenbeton-Plansteinen lohnt sich auch die Anschaffung einer speziellen Porenbetonsäge.










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