Fachbegriffe Themengruppe: [Wandgestaltung] - (Fachbegriffe von A bis Z)
im Glossar "Renovieren und Dekorieren" bei do-it-yourself.de
Fachbegriff: Schwimmender Estrich
Schwimmender Estrich
Schwimmende Estriche liegen auf einer durch Herstellerangaben dafür ausdrücklich geeigneten und genügend belastbaren Trittschalldämmplatte oder wärmedämmenden Schicht aus Mineralfasern, Kunststoffen oder natürlichen Dämmstoffen. Der Dämmstoff wird lückenlos ausgelegt, der Rand mit speziellen Randdämmstreifen ausgebildet. Damit das Mörtelwasser den Dämmstoff nicht durchfeuchtet, wird er mit einer Kunststoffolie abgedeckt. Der Dämmstoff sollte nur auf Bohlen begangen werden, weil er hohe punktförmige Belastungen nicht aushält. Der Arbeitsablauf ist ähnlich wie bei Verbundestrichen. Der Estrich sollte mindestens 4 cm dick sein. Bei zu erwartenden höheren Belastungen kann man etwa auf halber Höhe ein Estrichgitter einbringen, das an den Stößen etwa 10 cm überlappt. Schützen Sie Estriche vor direkter Sonnenbestrahlung und Zugluft, im Freien auch vor Regen und Frost. Halten Sie den Estrich beispielsweise durch Abdecken mit Folie feucht. Sie können den Estrich auf Bohlen nach einigen Tagen begehen. Zur vollständigen Aushärtung benötigt er bis zu vier Wochen.
Schwimmender Estrich
Mit Rücksicht auf den Schallschutz werden Fußböden heute als sogenannte »schwimmende Estriche« ausgebildet. Dabei ist der begangene Estrich schalltechnisch durch eine Dämmlage und durch Gleitschichten von der tragenden Decke getrennt. Eine ringsum laufende Dämmung verhindert die Übertragung von [Trittschall] auf die Raumwände.