Fachbegriffe Themengruppe: [Wandgestaltung] - (Errechnung des Tapetenbedarfs)
im Glossar "Renovieren und Dekorieren" bei do-it-yourself.de
Fachbegriff: Tapetenbedarf
Tapetenbedarf
Beginnen Sie mit der Errechnung des Tapetenbedarfs. Mit Hilfe des Raumumfangs (Sie addieren die Länge der vier Wände) und der Raumhöhe (Höhe der Wand vom Boden bis zur Decke) können Sie anhand der vom Deutschen Tapeten-Institut entwickelten Bedarfstabelle die Anzahl der benötigten Rollen ablesen. Die Tabelle bezieht sich auf das Standardmaß der Eurorolle, der Tapetenbedarf kann nach Quadratmetern ausgemessen werden. Grundsätzlich gilt: Bei keinem oder kleinem Muster werden Fenster und Türen von der ermittelten Quadratmeterzahl abgezogen, es sei denn, es sind verhältnismäßig große Flächen dabei. Bedenken Sie, daß beim Zuschneiden der [Tapeten] dieser Flächen ein [Verschnitt] anfällt. Kalkulieren Sie diesen beim Errechnen des Bedarfs mit ein. Bei großen Mustern mit Rapport (d.h. gleichem Musteransatz) müssen Sie pro Bahn zu der Höhe des Raums immer noch die Länge eines Musters zugeben. Vergessen Sie auch nicht, eine Zugabe für das Beschneiden der Ober- und Unterkanten mit einzukalkulieren. Nach Kauf der Tapetenrollen vergleichen Sie, ob die aufgedruckten Fertigungsnummern jeder Rolle übereinstimmen. Nur dann ist eine Farbtongleichheit garantiert. Die weiteren Angaben auf dem Tapeten-Einrollzettel können Sie an Hand der Tapetensymboltabelle studieren, sie enthält Angaben über die Qualität und die besonderen Merkmale der Tapete.